Schlagwortregister

Wichtige Begriffe in der Übersicht

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A Amalgam: Bezeichnet einen Füllstoff zur Behandlung von Karies befallener Zähnen. Seine Haltbarkeitsdauer beträgt etwa zehn Jahre. Lange Zeit gehörte die Versorgung mit Amalgam zum Standard einer Zahnarztbehandlung. Heutzutage kommen in der Regel sogenannte „Komposit/ Kompomer -Füllungen“ zum Einsatz, die sich farblich originalgetreu an die übrigen Zähne anpassen.

B Befund: Meint eine detaillierte Auflistung aller relevanten Fakten, die für eine geplante Behandlung notwendig sind. Zusätzlich dient ein Befund  den Krankenkassen zur Berechnung des Festkostenzuschusses.

B Behandlungskosten: Gesamtheit aller anfallenden Kosten. Die Summe setzt sich aus den Aufwendungen für Herstellung, Transport, ärztliche Beratung und Durchführung des Eingriffs zusammen.

B Biolegierung: siehe Gold- bzw. Hochgoldlegierung

B Bleaching: Englisch für „Bleichen“. Darunter versteht die Zahnmedizin das künstliche Aufhellen der Zähne. Ein solcher Eingriff erfreut sich zunehmender Beliebtheit und lässt sich relativ unkompliziert in der Zahnarztpraxis vornehmen. Zu diesem Zweck wird dem Patienten eine sogenannte „Bleaching-Schiene“ eingesetzt, die anschließend mit einer die Zähne bleichenden Flüssigkeit gefüllt wird.

B Brücke: Als Brücke bezeichnet die Zahnmedizin die Schließung einer entstandenen Lücke innerhalb einer Zahnreihe. Der dafür eingesetzte Zahnersatz ist fest mit dem Gebiss verbunden, indem er unmittelbar an den gesunden und entsprechend präparierten Zahnbestand gesetzt wird. Die Konstruktion der Brücke besteht aus konventionellem Zahnersatz, der je nach gewählter Herstellungsart in einer Variante mit Metall- bzw. Edelmetallkern auskommt. Die Außenhülle besteht dabei immer aus einem Keramiküberzug.

E Eigenanteil: Beziffert die Höhe der vom Patienten zu tragenden Kosten eines Eingriffs. Er bildet zusammen mit dem von der Krankenkasse gezahlten Festzuschuss die Gesamtsumme.

F Festzuschuss: Benennt die von der Krankenkasse gewährte Höhe einer Zuzahlung zur Gesamtsumme. Die Differenz ist vom Patienten zu bezahlen. Krankenkassen errechnen den Festzuschuss im Vorfeld einer Behandlung anhand des vom Arzt erstellten Heil- und Kostenplans (HKP). Durch mindestens zehnjährige Führung eines Bonushefts kommt der Patient in den Genuss einer zusätzlichen Kostenreduzierung von maximal 30 %, die auf die Summe des Festzuschusses angerechnet wird. Unter Umständen kann der Betroffene durch die sogenannte „Härtefall-Regelung“ vom doppelten Festzuschuss, also einem Zahnersatz zum Nulltarif profitieren – Voraussetzung hierfür ist der Bezug von Sozialleistungen oder ein geringes Einkommen.

G Galvano: Bei „Galvano“ handelt es sich um eine Variante der Zahnlegierung. Ein Eckpfeiler-Zahn wird dabei mit einer dünnen Schicht aus fast reinem Gold überzogen. Auf diese Weise wird dem Zahn eine zusätzliche Stabilität verliehen. Abschließend wird die Legierung verblendet. Das Verfahren wird meistens beim Einsetzen von Teleskopprothesen angewendet.

G Geschiebetechnik: Handwerkliche Präzisionsarbeit, die grundlegend ist bei der Herstellung von herausnehmbarem Zahnersatz.

G Gold- Hochgoldlegierung: Hochwertigste und biologisch verträglichste Variante des Zahnersatzes. Durch den stetig steigenden Goldpreis wird die Gold- bzw. Hochgoldlegierung nur noch selten verbaut, da die Preisschwankungen für eine relativ schwierige Kalkulation sorgen.

H HKP: Abkürzung für „Heil- und Kostenplan“. Dieser umfasst alle wesentlichen Details einer angedachten Versorgung mit Zahnersatz und vor allem deren finanzielle Berechnung.

I Implantat: Einzeln eingesetzter Zahnersatz. Das Implantat besteht aus einer künstlichen Wurzel und einem Metallgerüst, meistens aus Titan. Auf das im Zahngewebe eingewachsene Implantat wird anschließend die Zahnkrone aufgeschraubt. Diese kann aus unterschiedlichen, zahnfarbenen Materialien bestehen. Am häufigsten kommen Varianten aus Gold, Nicht-edel-Metallen (NEM) und Zirkon zur Anwendung.

I Inlay: Eine Einlage, die bei kleineren Kariesschäden zum Tragen kommt. Nachdem der Zahnarzt einen Abdruck vorgenommen hat, fertigt das Zahnlabor daraufhin ein passgenaues Inlay an. Diese aus Keramik hergestellten Einlagen fügen sich auch optisch perfekt in die Gebissreihe ein.

K Karies: Häufigste Behandlungsursache in der Zahnmedizin. Dabei wird der Zahn von Bakterien befallen, die sich durch die feuchte Umgebung des Mundraums schnell vermehren und den Zahn nachhaltig schädigen. Ein Eingriff ist unausweichlich, ansonsten droht der Verlust des kompletten Zahns.

K Keramik: Hat sich in den letzten Jahrzehnten als optimales Material für die Herstellung von Zahnersatz aller Art herausgestellt. Eine geringe Wärmeleitfähigkeit, eine hohe biologische Verträglichkeit und der moderate Preis haben Keramik zur Nummer Eins unter den zahnmedizinischen Werkstoffen gemacht. Keramik erweist sich zudem als äußerst verträglich mit Metallen aller Art und erfreut sich zudem einer enormen Langlebigkeit.

K Kombinationsarbeiten: Bezeichnet Konstruktionen wie etwa Teleskopprothesen. Diese Version eines kombinierten Zahnersatzes besteht immer aus zwei Teilen, der Primär- sowie der Sekundärkrone. Letztere wird auf erstere gesetzt und besteht aus einem Guss.

K Krone: Sichert die Erhaltung eines beschädigten Zahns. Die Krone wird mittels Zement auf den gesäuberten und geschliffenen Zahnstumpf gesetzt und sorgt so für die Wiederherstellung der Kaufunktion. Eine zusätzliche Verblendung aus Keramik sichert abschließend die optische Anpassung an die gesunden Zähne.

M Metallverblendkeramik: Auch „Verblendmetallkeramik“ (VMK) genannt. Darunter versteht die Zahnmedizin die am häufigsten angewendete Technik zur Herstellung von Zahnersatz. Auf einen Metallkern wird eine Keramikschicht angebracht. Durch die Auslagerung dieser Produktion ergibt sich ein großes Einsparpotenzial, da in der Praxis selbst lediglich das Einsetzen vorgenommen wird..

O Onlay: Erweiterung des Inlays. Das Onlay besteht dabei nicht nur aus einer Einlage, sondern verfügt auch über eine Zahnkrone.

P Prothese: Der Zahnarzt kennt zwei Versionen der Prothese. Die erste nennt sich Voll- oder Totalprothese und haftet am Gaumen bzw. Kiefer ohne Zahnreihe. Bis auf Speichel und die sogenannte „Adhäsion“ (Anzugskraft) verfügt diese Prothesenart über keinen weiteren Mechanismus. Die Teilprothese wiederum verwendet der Zahnarzt bei noch vorhandenen Zähnen, an denen die Teilprothese unter Zuhilfenahme eines Teleskops, einer Klammer oder eines Geschiebes angebracht wird.

R Reduzierte Legierung / Ecolegierung: Populäre Version einer Legierung. Preislich interessant, da hochwertiger als die Verwendung von Nichtedelmetallen, aber deutlich günstiger als Hochgold-Varianten.

S Spargold: Siehe hierzu „Reduzierte Legierung“.

T Teleskoparbeiten: Siehe hierzu „Kombinationsarbeiten“.

T Teleskopkrone: Setzt sich zusammen aus einem fest installierten Primär-Teil und einem  variablen Sekundär-Teil. Diese Möglichkeit gehört zu den langlebigsten, aber auch teuersten Varianten des Zahnersatzes.

T Total-Prothese: Siehe auch „Prothese“.

V Verblendmetallkeramik: Siehe hierzu „Metallverblendkeramik“.

V Voll-(Zirkon-)Keramikkronen bzw. –brücken: Zirkon ist ein äußerst Allergiker-freundliches Material. Es wird zusätzlich mit Keramik verblendet, um die optische Harmonie mit den übrigen Zähnen sicherzustellen.

V Vollprothese: Siehe auch „Prothese“.

Z Zirkonoxid: Dabei handelt es sich um ein für den Zahnersatz hervorragend geeignetes künstliches Material. Es besticht vor allem durch seine außerordentliche gesundheitliche Verträglichkeit und einen hohen Grad an Farbechtheit. Ursprünglich wurde Zirkonoxid in der Weltraumforschung verwendet.